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Léon Degrelle grüßt die Legionäre der Wallonischen Legion, Parade vom 1. April 1944. CegeSoma, Sammlung SADO.
Digitales Archiv · 1906 – 1994

Léon Degrelle

Leben, Werk und Erbe.

Ein Archiv der Erinnerung.

1906-1994

CegeSoma / Sammlung SADO · 1. April 1944 · Rechte vorbehalten

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Über dieses Archiv

Ein belgischer Lebensweg des 20. Jahrhunderts.

Léon Degrelle (1906-1994), Journalist und Gründer der Rex-Bewegung, durchquert das belgische Jahrhundert: katholische Polemik, Wahlerfolg von 1936, Kollaboration, Ostfront, dann ein halbes Jahrhundert Exil in Spanien.

Dieses Archiv versammelt Chronik, Schriften, Fotografien und Quellen, geordnet für eine kritische Lektüre, ohne Idealisierung, als Material zum Verstehen.

Léon Degrelle: historisches Porträt

Léon Degrelle: historisches Porträt.

Vier Leitmotive

Die Achsen eines Werdegangs.

Vier Linien durchziehen diesen Lebensweg: die Feder, die Partei, die Front, das Exil.

01

Journalismus & Polemik

Redaktion, Pamphlet, Propaganda. Vom Vingtième Siècle zum Pays réel baut Degrelle seinen Ruf mit Feder und Redekunst auf.

02

Rexismus & Politik

Die Rex-Bewegung, 1936. Eine aus der Katholischen Aktion hervorgegangene Partei, die zu einer nationalistischen, dann faschistischen und kollaborationistischen Bewegung wurde.

03

Ostfront

Wallonische Legion, 1941-1945. Vom einfachen Soldaten zum Sturmbannführer, von den Kämpfen in der Ukraine bis nach Pommern, im Dienst der Waffen-SS.

04

Exil & Legende

Spanien, 1945-1994. In Abwesenheit zum Tode verurteilt, nach Malaga geflüchtet, baut er dort bis zu seinem Tod an einer persönlichen Mythologie.

Zitate
„Rex ist vor allem eine Bewegung, ein Kampforganismus. Wir wollen in wenigen Jahren Bastion um Bastion, Mauer um Mauer alle Festungen des Landes erobern …“
Léon Degrelle: Wochenzeitung Rex, 25. Februar 1933 (aus dem Französischen übersetzt)
„Alle korrupten Parteien sind einander gleich. Sie alle haben euch bestohlen, ruiniert, verraten. […] Wenn ihr neue Skandale das Land verpesten sehen wollt, dann folgt wie Schafe den profitgierigen Politikern!“
Léon Degrelle: Le Pays réel (1936, aus dem Französischen übersetzt)
„Herr Degrelle will über eine Meinungsmacht verfügen. […] Sicher ist nur eines: Er hat einen ungeheuren Ehrgeiz und träumt davon, sein Land zu regieren, wie er sagt. Impulsiv, wie er ist, ist er der schlimmsten Unbesonnenheiten fähig.“
Louis Picard, Generalkaplan der ACJB: 1934 (aus dem Französischen übersetzt)

Diese Seite zitieren

Archiv Léon Degrelle, „Léon Degrelle (1906-1994)“, leondegrelle.com, Stand: 14. August 2026, https://leondegrelle.com/de/ (abgerufen am [Datum]).